Biosupermärkte schießen wie Pilze aus dem Boden.
Und bestes Biofleisch schießt man im Wald.
Massentierhaltung und Lebendtiertransporte stehen zu Recht in der Diskussion und erhitzen die Gemüter. Niemand will ein Tier leidend wissen, aber jeder möchte seine tägliche Wurstsemmel.
Verantwortungsvolle Konsumenten genießen Fleisch deshalb bewusst. Und idealerweise aus biologischer Herstellung. Der Begriff „Bio“ ist allerdings eine Philosophie für sich. Von der EU über Bioland bis Demeter: Jeder Hersteller vertritt eigene Vorschriften, Normen und Ansichten was die ökologisch beste Aufzucht von Tieren anbelangt. Dabei findet die echte Ökoaufzucht meist nur wenige (Kilo-) Meter vor unserer Türe statt: In den Wäldern unserer Region wachsen Rehe so heran, dass jedes glückliche Huhn neidisch werden könnte.
Rehfleisch gilt nicht nur deshalb als Delikatesse. Das Fleisch ist besonders arm an Fett und reich an Eiweißen, Mineralstoffen und Vitaminen. Es enthält ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, die der Mensch nicht selbst herstellen kann. Darüber hinaus ist es besonders zart und leicht verdaulich.