Trophäenwand
Der Sinn der Jagd ist das Wildbret. Erreicht ein Jäger nach zahlreichen Ansitzen dieses Ziel, erinnert er sich später gerne an diesen Erfolg. Und das ist der Sinn einer Trophäe.
| Jeder Jungjäger wartet ungeduldig auf diesen Augenblick. Am 28. Januar 2007 war es dann so weit: beim Abendansitz in Schapeswald habe ich ein Schmalreh mit 16 kg erlegt. Norbert, der Jagdherr, der mir diese Gelegenheit bot, hat mir beim Schüsseltreiben diesen Erlegerbruch für mein erstes Schalenwild überreicht. |
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| Seit dem 1. April bin ich mithelfender Jäger und jage in einem eigenen Jagdbogen. Obwohl der Bock erst seit 13 Tagen auf ist, bin ich der ungeduldigste Jäger im Orbit. Endlich zum Morgenansitz an der Wildwiese am 13. Mai, habe ich meinen ersten Bock erlegt. Unglaubliche Wartezeit, du darfst, kannst aber nicht, 13 Tage, die mich um Jahre altern liesen. |
Hier kam ich mir schon vor wie ein alter Fuchs. An der Wildwiese habe ich einen stärkeren Bock zweimal bestätigen können. Einmal zog er direkt unter meiner Leiter durch, aber für einen sauberen Schuss war einfach keine Gelegenheit. Am 9. Juni, der Abend wurde langsam zur Nacht, stellte sich dieser Bock 20 m vor meinen Ansitz. Trotz Lungen- Leberschuss musste Norbert mit seiner Treckeldame 150 m nachsuchen. |
Am Vortag des 26. Juli trieb ein Bock eine Geiß über einen kleinen Waldweg. Bevor ich überhaupt zur Waffe greifen konnte, waren die beiden schon wieder verschwunden. Dieser Gelegenheit nachtrauernd, die eigentlich keine war, überraschten mich die beiden, als sie im Wald kehrt machten und wieder über den Weg in ihren Heimatwald wechselten. Am Abend des nächsten Tages wiederholte sich das Spiel, allerdings war ich auf die Rückkehr der beiden vorbereitet und der 15 kg Bock verendete im Knall der Büchse. |